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Ein Yōkaischwert (妖刀; Yōtō; dt. "Dämonenklinge") ist ein Schwerttyp bzw. im weiteren Sinne auch ein Klingentyp von Waffen, welche zwar eine Klinge besitzen, aber keine Schwerter sind, wie z.B. Hellebarden, welcher sich dadurch auszeichnet, dass jedes dieser Klingen ein eigenes Yōki besitzt, und damit eine ähnliche Ausstrahlung und Macht hat wie vollwertige Yōkai.

Meistens werden solche Schwerter gänzlich aus einem, oder mehreren Yōkai hergestellt bzw. aus einzelnen Körperteilen eines, oder mehrer Yōkai, wie z.B. in Tessaigas Fall ein Fangzahn von Inuyasha. Einige solcher Schwerter können auch selber ein Yōkai sein, dessen Kräfte in Form eines Schwertes versiegelt wurden, so ist dies z.B. der Fall bei Sō’unga.

An sich sind solche Art von Waffen eher selten anzutreffen und sind in den meisten Fällen nur im Besitz eines Daiyōkais, jedoch können im Einzelfall, Yōkaischwerter aus an niedergestellte Yōkai geraden. Wobei es in solchen Fällen fraglich ist, inwiefern ein niederrangiger Yōkai die wahren Krafte eines solchen Schwertes überhaupt kontrollieren kann, da ihnen die nötige eigene Stärke oftmals fehlt, um ein Yōkaischwert beherrschen zu können. Dies kann dazu führen, dass ein Yōkaischwert, durch seine eigene dämonische Energie, seine Besitzer unter seine Kontrolle zieht, so geschah es bspw. mit Tōshū, welcher von Dakki manipuliert wurde.

Fehlende Stärke sich gegen solch starke dämonische Kräfte behaupten zu können, ist auch der Hauptgrund, warum Menschen in der Regel nie ein Yōkaischwert kontrollieren könnten und von solchen Waffen nur als Marionette manipuliert werden. Einzige bekannte Ausnahme hierfür ist Bankotsu, welcher absolute Kontrolle über seine Banryū besaß (Banryū ist zwar eine Hellebarde, dennoch besaß sie eine Klinge, welche mit dem Yōki von 1000 Yōkai gespeist, verstärkt wurde und somit auch als "Yōkaischwert" bzw. "Yōkaiklinge" in diesem Fall gilt). Im Fall von Banryū meinte Inu Yasha, dass, auch wenn Bankotsu seine Hellebarde im Kampf gegen den Hanyō noch unter Kontrolle halten konnte, ihn das Yōki, welches von Banryū absorbiert wurde, früher oder später auch ihn selbst getötet hätte. Außerdem sollte auch erwähnt werden, dass Bankotsu zu diesem Zeitpunkt kein Mensch mehr war, sondern ein Untoter, der noch dazu mehrere Splitter des Shikon no Tama in seinem Körper trug.

Im Extremfall, kann ein Yōkaischwert, dass sich in den Händen eines zu schwachen Yōkai oder Menschen befindet, sogar soweit gehen, dass es seinen Besitzer oder Schwertschmied umbringt, so geschehen mit Tōkijin, welches seinen Erschaffer Kaijinbō umbrachte, oder auch mit Dakki, welches den Körper seines Schmiedes, Tōshū, im Kampf opferte, um sich selbst vor der Zerstörung zu schützen.

Bekannte Yōkaischwerter

  • Bakusaiga
  • Tessaiga
  • Tenseiga
  • Sō’unga
  • Tōkijin
  • Fūjinga
  • Raijinga
  • Dakki
  • Banryū (Die Hellebarde erhielt eine Yōkaiklinge, da Bankotsu mit ihr 1000 Menschen und Yōkai getötet hatte und somit die Enerige bzw. das Yōki von all diesen Menschen und Yōkai mit Banryū verschmolzen war.)
  • Kenkon no Naginata (Die Doppelklingenhellebarde von Hoshiyomi wurde von Kaijinbō aus den Körpern von 222 Yōkai geschaffen und somit war die Klinge dieser Waffe ebenfalls eine Klinge, welcher ein eigenes, in diesem Falle teuflisches, Yōki inne wohnte.)

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