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Tsubaki (椿; dt. "Kamelie") war wie Kikyō einst eine Miko, die jedoch der schwarzen Magie verfallen war und sich mit Yōkai auf einen Handel einließ, um sich selbst zu stärken. Später wird sie mit Hilfe des Shikon no Tamas zu einem Oger-Hanyō.

PersönlichkeitBearbeiten

Sie war einerseits sehr stolz darauf, eine überdurchschnittlich gute Miko zu sein, andererseits jedoch beneidete sie Kikyō und war von Zorn und Hass erfüllt, als diese das Juwel der vier Seelen zugesprochen bekam. Geblendet vom Hass auf ihre Rivalin und ihrer eigenen Eitelkeit, ewig jung bleiben zu wollen, wechselte sie die Seiten und verschwor sich der schwarzen Magie, verkaufte sogar ihre Seele an Dämonen und wollte dadurch ihre ewige Jugend erhalten. Getrieben von ihrer Gier paktierte sie letztlich sogar mit Naraku und wirkte am Ende, als sie besiegt und als alte Frau am Boden lag, sogar regelrecht verzweifelt, indem sie immer wieder die Frage stellte, was sie falsch gemacht habe, bevor sie im Anime zu Staub zerfiel und im Manga als Häufchen Elend zurückblieb.

Tsubakis GeschichteBearbeiten

In ihrer Jugend war Tsubaki eine sehr talentierte Miko. Sie war so gut, dass sogar Kikyō sie respektierte. Allerdings sah Tsubaki sie als Rivalin an. Als beide gemeinsam auf Dämonenjagd waren, verfluchte Tsubaki Kikyō. Sie sagte ihr, dass eine Miko nur solange stark ist, wie sie keine menschlichen Gefühle zulässt. Sobald sie sich jedoch in einen Mann verliebt, würde Kikyō ein gewaltsamer Tod bevorstehen. Doch Kikyō unterschätzte sie, und nahm diesen Fluch nicht weiter ernst.

Tsubaki wusste, dass sie mit der Zeit altern würde. Um das zu verhindern, wollte sie das Shikon no Tama haben, damit sie für immer und ewig junge bleiben könnte. Ihr Meister, der wusste, dass Tsubaki egoistische Motive in Bezug auf das Juwel hatte, gab es Kikyō. Tsubaki konnte das ihrem Meister nicht verzeihen. Als sie ihren Meister zur Rede stellte, wollte er ihr nicht sagen, warum er Kikyō an ihrer Stelle das Juwel gegeben hatte. Es wird aber vermutet, dass er bereits die Dunkelheit in ihrem Herzen gespürt hatte, und Tsubakis Gefühle nicht verletzen wollte, indem er offen sagte, dass sie nicht rein genug war.

Doch Tsubaki wurde neidisch auf Kikyō und wollte das Juwel für sich haben. Deshalb griff sie sie mit dem Schlangendämon Shikigami an. Kikyō konnte den Angriff jedoch abwehren und den Schlangendämon in Tsubakis rechtes Auge schleudern, was diese entstellte. Tsubakis Neid steigerte sich zu purem Hass, und sie plante, Kikyō eines Tages zu töten.

Später Schloss sie einen Handel mit Shikigami, um ewige Jugend und Schönheit zu erhalten.

50 Jahre später suchte Kagura sie im Auftrag von Naraku auf. Dieser versprach ihr das Juwel, wenn sie Kagome Higurashi und Inu Yasha töten würde. Tsubaki ließ ihren Schlangendämon Blut von Kagome besorgen, und belegte sie schließlich mit einem Fluch. Als sie Kagome durch den Fluch kontrollieren kann, zwingt sie diese, Inu Yasha auf eine ähnliche Art und Weise zu töten, wie Kikyō es 50 Jahre zuvor versucht hatte. Doch der Plan misslingt, und beide überleben. Daraufhin sucht Kikyō Tsubaki auf. Sie droht ihr, sie zu töten, wenn sie Inu Yasha etwas antut, allerdings ist ihr egal, was sie mit Kagome macht. Tsubaki weiß was Gespenster sind, und erkennt Kikyō als einen solchen.

>Kurz darauf erreichen Inu Yasha, Kagome und die übrigen ihrer Freunde Tsubaki. Es kommt zu einem Kampf, in dessen Verlauf Tsubaki Inu Yasha damit droht, Kagome zu töten, wenn er sein Schwert zieht, und ihn gegen einen von ihr beschworenen Yōkai antreten lässt. Doch dann erweist sich Kagome als stärker, bezwingt mit ihrer Willenskraft Tsubakis Fluch, und schleudert diesen auf sie zurück, ähnlich, wie es Kikyō 50 Jahre zuvor getan hat. Daraufhin flieht Tsubaki schwer geschwächt.

Sie flieht zu ihrem alten Schrein, wo sie die beiden Miko Momiji und Botan findet, und ihnen sagt, dass sie verfolgt werden würde. Die beiden Mädchen erklären sich bereit, ihr zu helfen, und liefern sich daraufhin einen kurzen Kampf mit Inu Yasha und seinen Freunden. Inzwischen verlangt Kagura das Shikon no Tama von Tsubaki zurück, doch diese sagt, dass sie noch einen Plan hat. In der heiligen Pagode befreit sie schließlich einen Dämon, der vor langer Zeit von ihrem Meister dort versiegelt wurde.

Als Inu Yasha und die anderen die Pagode erreichen, hat Tsubaki den Dämon schließlich befreit. Sie benutzt ihre magischen Kräfte um mit ihm zu verschmelzen. Somit wird sie eine Hanyō. In dieser Form ist sie viel größer und stärker, und liefert sich erneut einen Kampf mit ihren Gegnern. Doch auch diesmal kann sie nicht gewinnen. Ihre dämonische Kraft wird zerstört und sie verwandelt sich in einen Menschen zurück. In diesem Moment fliegt ein Saimyōshō aus ihrem Auge, welches das Juwel der vier Seelen umklammert hält. Daraufhin altert ihr Körper sehr schnell, bis er sein eigentliches Alter erreicht hat. Tsubaki ärgert sich noch darüber, dass sie Naraku vertraut und Inu Yasha unterschätzt hat, und ruft dann hinaus, dass sie die beste Miko von allen gewesen sei. Dann stirbt sie, und ihr Körper zerfällt zu Staub.

Stärken & FähigkeitenBearbeiten

Als MikoBearbeiten

Als Miko besaß sie natürlich entsprechende magische Kräfte, welche sich allgemein in folgende einteilen:

  • Schwarze Magie: Tsubaki besitzt spirituelle Kräfte, welche aber, im Gegensatz zu denen Kikyō oder Kagome Higurashi, eher darauf aus sind, Bannflüche zu sprechen oder das Juwel der vier Seelen zu verunreinigen.
  • Ewige Jugend: Durch ihren Handel mit einem Yōkai besitzt sie übernatürliche Schönheit und ist auch nach Jahrzehnten nicht gealtert.
  • Dämonenabsorbtion: Tsubaki besaß die Fähigkeit, Dämonen zu absorbieren und sich damit zu stärken.
  • Dämonenbeschwörung: Tsubaki beherbergte in ihrem Körper einige Dämonen, die sie im Kampf auf ihre Gegner hetzen konnte.

Als HanyōBearbeiten

Nachdem sie das Shikon no Tama benutze, um sich selbst in einen Hanyō zu verwandeln, besaß sie überdies weitere Kräfte:

  • Körperliche Stärke: Sie wurde übermenschlich groß und konnte mit Leichtigkeit Tessaiga abwehren oder die Pagode zertrümmern.
  • Energieblitze: Tsubaki konnte mächtige Energieblitze verschießen, die alles um sie herum in Schutt und Asche verwandelten.
  • Telekinese: Tsubaki hat in einem Anfall von Wut Inu Yasha mit bloßer Willenskraft gegen eine Wand geschleudert.

GalerieBearbeiten

Manga vs Anime Bearbeiten

  • Im Manga überlebte Tsubaki ihr Zusammentreffen mit Inu Yasha und seinen Gefährten, jedoch blieb unerwähnt, was danach aus ihr wurde.
  • Im Anime hingegen verstarb Tsubaki. Sie war die erste aud auch einzige Antagonistin, welche im Manga überlebte, im Anime aber verstarb.

Trivia Bearbeiten

  • Sie war die einzige Miko in der Handlung, welche sich der schwarzen Magie bediente.


Naraku
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Abgestoßene Teile Unbenannter Abkömmling  •  Haarmonster
Verbündete Saimyōshō  •  Sesshōmaru  •  Tsubaki  •  Hakushin  •  Shichinintai  •  Prinzessin Abi  •  Tekkei  •  Mōryōmaru  •  Kagami no Yōkai  •  Magatsuhi
Feinde Kikyō  •  Inu Yasha  •  Kagome Higurashi  •  Miyatsu  •  Mirokus Vater  •  Miroku  •  Sango  •  Kohaku  •  Kōga  •  Sesshōmaru  •  Kaguya  •  Mōryōmaru  •  Hitomiko  •  Midoriko
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