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Tōshū.jpg
Tōshū
Nihongo 刀秋
Rōmaji Tōshū
Namensbedeutung Schwertklingenherbst
Allgemeine Informationen
Alter Unbekannt
Status Verstorben
Physische Informationen
Gattung Mensch
Geschlecht männlich
Größe
Augenfarbe Schwarz
Haarfarbe Schwarz
Familie

-

Weiteres
Waffe Dakki (zeitweilig)
Techniken Yōkiabsorption (zeitweilig)
Erster Auftritt Kapitel 386

Episode 171

Letzter Auftritt Kapitel 391

Episode 171


Tōshū (刀秋; dt. "Schwertklingenherbst") war ein Schwertschmied, welcher von sich selbst behauptete, dass er von Ryūjin, einem Drachen in menschenähnlicher Gestalt, gezwungen wurde für ihn das Yōkaischwert Dakki aus Ryūjins eigenen Drachenschuppen zu schmieden.

Geschichte Bearbeiten

Im Manga tauchte Tōshū zuerst in Kapitel 386 auf, man sah ihn wie er versuchte sich vor Ryūjin zu verstecken, welcher völlig in Rage hinter Tōshū her jagte, weil dieser Ryūjin Dakki nicht aushändigen wollte. Inu Yasha und seine Freunde waren gerade zufällig an jenem Schauplatz zugegen und kamen Tōshū zu Hilfe, indem sie es schaften Ryūjin erfolgreich zu vertrieben, vorerst. Hinterher erzählte Tōshū, dass er Ryūjin vor ungefähr einem Jahr zum ersten Mal begegnet war während seiner Reise durch die Überreste eines ehemaligen Schlachtfeldes. Ryūjin wurde auf Tōshū aufmerksam an jenem Ort und erteilte ihm den Auftrag ein mächtiges dämonisches Schwert für ihn zu schmieden, welches aus Ryūjins eigenen Drachenschuppen gefertigt sein sollte. Um Tōshū nicht vergessen zu lassen, dass er diesen Auftrag von Ryūjin zu erfüllen hat, brandmarkte der Drache den Schwertschmied mit einem grünen, drachenhautähnlichen, geschuppten Mal um sein rechtes Auge herum. Aus Furcht und Angst um sein eigenes Leben machte sich Tōshū an die Arbeit das Dakki zu schmieden, jedoch waren seine anfänglichen Versuche ein dämonisches Schwert aus Ryūjins Schuppen zu fertigen, fast alles nur Fehlschläge. Es ist aber bekannt, dass es zu mindest einen Prototyp von Dakki gab, welcher im Besitz von dem Dachsyōkai Mujina war. Am Ende brachte es Tōshū dennoch fertig das echte Dakki nach seinen Vorstellung zufriedenstellend fertigzuschmieden.

Kurz darauf, als Dakki nun vollendet wurde, kehrte Ryūjin wieder zurück, um sich nun sein Dakki von dem Schwertschmied abzuholen, musste sich aber stattdessen erneut mit Inu Yasha und seinen Freunden anlegen, welche sich schützend vor Tōshū stellten, um ihn vor dem Drachen zu verteidigen. Während der kämpferischen Konfrontation mit Inu Yasha versuchte Ryūjin Tōshū zu überreden ihn nun endlich doch Dakki auszuhändigen, damit er Inu Yasha mit Leichtigkeit besiegen könne. Tōshū hingegen klärte Inu Yasha über eine bedeutsame Schwäche Ryūjins auf; da dieser sich immer wieder äußerst starke Waffen aus seinen eigenen Drachenschuppen fertigen lies, waren einige Stellen seines Körpers mittlerweile nicht mehr von Schuppen bedeckt, somit also ungeschützt und leicht verwundbar. Mit diesem Wissen konnte Inu Yasha Ryūjin, dann auch mit dem Bakuryūha besiegen, dabei schwer verwunden, tötete ihn aber nicht.

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Tōshū unter der Kontrolle von Dakki.

Als der schwer verwundete Körper des fast toten Drachen am Boden lag, ergriff Tōshū plötzlich Dakki und stach mit der Drachenschuppenklinge in das Fleisch Ryūjins, gab ihm den Gnadenstoß. Dakkis Klinge absorbierte daraufhin das Yōki des Drachen und so wurde aus Dakki ein vollfertiges Yōkaischwert. In dem Moment offenbarte sich Inu Yasha und seiner Gruppe gegenüber die eigentliche Wahrheit über Tōshū und Dakki. Tōshūs wahre Absicht war es nämlich, ein Schwert zu kreieren, welches als das mächtigste aller Schwerter auf der ganzen Welt gelten sollte und auch war er es der Ryūjin darum bat für ihn ein Schwert aus dessen Drachenschuppen, das Dakki, zu schmieden, um so insgeheim sein großes Ziel leichter erreichen zu können. Tōshū hatte es nun auf die Kräfte des Tessaiga abgesehen und attackierte Inu Yasha mit dem Ziel die Kräfte Tessaigas mit seinem Dakki absorbieren zu wollen. Mit seinem Angriff konnte Tōshū Inu Yashas Yōkaischwert auch tatsächlich Schaden zu fügen und seine Klinge beschädigen, jedoch war das Yōki von Dakki zusammen mit dem Anteil den es von Tessaiga absorbiert hatte, nun zu stark für Tōshū, um die Kontrolle über Dakki zu behalten. Sein Körper fing an zu zerfallen und fusionierte mit Dakki, somit hatte das Schwert nun völlige Kontrolle über Tōshū's Willen und Körper. Jedoch wurde Tōshū von Dakki verraten, da das dämonische Schwert nicht im Kampf gegen Inu Yashas Tessaiga zerbrechen wollte und missbrauchte stattdessen Tōshūs Körper als Schutzschild woraufhin Tōshū im Kampf getötet wurde und Dakki nicht zerbrach, sich stattdessen selbst mit Tessaiga fusionierte, somit war dass "Drachenschuppentessaiga" geboren.

Persönlichkeit Bearbeiten

Tōshū schmiedet Dakki.jpg

Tōshū schmiedet Dakki.

Tōshū hatte den Traum sich selbst eine starke Schwertklinge zu schmieden, um alle Gegner die sich ihm in den Weg stellen besiegen zu können, jedoch artete dieser Wunsch nach der Kreation des stärksten Schwert der Welt in Wahnsinn aus. Er arbeite ohne Rats und Ruh daran jenes aller stärkstes Schwert zu schmieden, welches ihn unbesiegbar machen sollte. Desweiteren scheint er auch ein gewisses schauspielerisches Talent gehabt zu haben, da er in der Rolle des unschuldigen Schwertschmieds, welcher von einem Drachen dazu gezwungen worden sein soll ein dämonisches Schwert zu schmieden Inu Yasha und seine Freunde perfekt täuschen konnte und sogar ihr Vertrauen gewinnen konnte, ohne, dass jemand an Tōshūs Geschichte Zweifel hegte. Nachdem Dakki von ihm Besitz ergriffen hatte, verlor Tōshū wohl auch den allerletzten Rest seiner Vernunft und verfiel am Ende völlig seinem Wahnsinn.

Trivia Bearbeiten

  • Im Anime meinte Tōshū, dass man, um die aller stärksten Schwerter schmieden, viel an Energie beziehungsweise Yin benötige. Im Manga hingegen meinte er, dass man nur aus Hass, Wut, Rachsucht, Bösartigkeit und ähnliche finsteren die aller stärksten Schwerte schmieden kann.
  • Im Manga, nachdem er von Dakki getötet wurde, sah man die Überreste von Tōshūs verstümmelten Oberkörper welcher sich dann in einer Explosion auflöste. Im Anime dagegen, verschwand sein Körper in einer Art dunklem Rauch, während nur noch seine eine Hand übrig blieb, welche Dakkis Griff festhielt.
  • Sein japanischer Seiyū lieh ebenfalls Sarutoru aus Rumiko Takahashis Vorgängermanga Ranma ½ seine Stimme.

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