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Kodoku (蠱毒; dt. "Toxizität") war eine Art von personifizierter Zauberei, welche zugleich auch in Form eines Yōkai existierte. Zu Beginn erschien das Kodoku in Form eines Zauberrituals, welches seine natürlichen Opfer, giftige Insekten oder Echsenarten, in einen geschlossenen Raum oder ein geschlossenes Gefäß einschloss, um sie gegen einander kämpfen zu lassen, solange bis alle bis auf eines der Opfer in dem Kampf umgebracht wurden. Der Gewinner eines solches Kampfes wurde dann durch die Wirkung des Zauberrituals zu einem Wesen, was dann als "Kodoku" bezeichnet wurde.

GeschichteBearbeiten

Naraku wurde auf die Zauberkraft des Kodoku-Rituals aufmerksam, jedoch war es sein Plan, jenen Kampf nicht mit giftigen Tieren, sondern mit Yōkai durchzuführen, welche Naraku dafür in Vielzahl im Inneren eines Berges einsperren ließ. Der letzte überlebende Yōkai dieses gegenseitigen Massenmordens sollte dann alle übrigen, besiegten Yōkai absorbieren, wodurch sich diese eine Existenz, die nun zu jenen "Kodoku" geworden war, verstärken sollte, laut Narakus Plan. Dieser überlebende Yōkai, das Kodoku, wiederum, sollte nun das Opfer von Naraku persönlich werden, der sich nun das Kodoku einverleiben wollte, um damit zu verschmelzen, da Naraku zu diesen Zeitpunkt einen Körper benötigte, seit dem sein bis dahin vorheriger Körper durch Kagome zuvor schwer angeschlagen wurde und somit für Naraku unbrauchbar wurde.

Inu Yasha und seine Freunde waren in diesem Moment ebenfalls zugegen und in jene Höhle gebannt durch das Siegel vom Zauber des Kodoku-Rituals, welches Naraku für seinen Plan, einen neuern Körper für sich zu schaffen, gestartet hatte. Inu Yasha selbst kämpfe auch gegen jenen Yōkai, der am Ende übrig geblieben war, der aber Angst hatte, zu diesem sogenannten Kodoku zu werden und von Inu Yasha besiegt werden wollte.

Kodoku x Naraku

Naraku absorbiert das Kodoku um sich so einen neuen Körper zu schaffen.

Während Inu Yasha & Co. noch durch den Bann in der Höhle festsaßen, erschien Kikyō ebenfalls am Schauplatz, löste das Siegel des Kodoku-Ritual und befreite Inu Yasha somit aus dem Kampf um Leben und Tod, jedoch hatte Inu Yasha dadurch nicht die endgültige Chance bekommen, diesen einen Yōkai zu töten, oder irgendwie zu retten und dieser wurde daraufhin nach den Regeln des Rituals zu dem Kodoku, welches Naraku im Anschluss ganz einfach absorbierte und sich so einen neuen Körper erschuf. Zuvor hatte Miroku bereits als Erster erkannt, dass dieser Kampf der zahlreichen Yōkai innerhalb des Siegels in der Höhle nur dazu diente, das Ritual durchzuführen, um eben jenes Kodoku zu erschaffen.

Stärken & FähigkeitenBearbeiten

  • Miasma: Der Yōkai konnte ein Giftgas ausspucken, das für fast jeden tödlich war.
  • Feueratem: Von seinem Bauchgesicht aus konnte er Feuer spucken.
  • Regeneration: Er konnte sofort seine Wunden heilen, wenn er verletzt wurde. Er konnte auch jede seiner fehlenden Gliedmaßen regenerieren.

GalerieBearbeiten

Anime:

Manga:

Techniken:

Manga vs. AnimeBearbeiten

  • Im Manga benutzt er kein Miasma, um sich selbst zu heilen, nachdem Inu Yasha ihn mit Tessaiga verwundet hat.
  • Im Manga zerfetzt der Kodoku (der zusammen mit Inu Yasha und den anderen) durch Kikyōs Pfeil aus dem Berg befreit wird, Narakus Körper mit seinen Krallen, da er ihn und die anderen in dieses Ritual verwickelt hat. Naraku überlebt das natürlich, lässt aus seinen Wunden Tentakel erscheinen, die den Kodoku erst zurechtquetschen und dann in seinen Körper ziehen, sodass er ein Teil von diesem wird. Im Anime versucht der Kodoku ebenfalls, Naraku anzugreifen, wird jedoch direkt von Narakus Körper angezogen und absorbiert, ohne dass er Naraku zuvor für die Verwicklung in das Ritual tadelt.

TriviaBearbeiten

  • Der Yōkai, der als Sieger aus Narakus Kodoku-Ritual hervorging, hatte das typische Aussehen eines Oni.