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Hanyō (dt. Halbdämon) sind zur Hälfte Yōkai und zur Hälfte Mensch. Aufgrund der Abneigung zwischen Menschen und Yōkai kommen Hanyō nur selten vor und werden oft als Unterkategorie von Yōkai geführt. Sie entstehen entweder, wenn ein Yōkai und ein Mensch ein Kind zeugen, so wie im Fall von Inu Yasha, oder wie in Narakus Fall, wenn sich die Seele eines Menschen mit der eines oder mehreren Yōkai verbindet.

Hanyō haben normalerweise eine überwiegend menschliche Form, besitzen aber Merkmale, die Tieren oder Yōkai ähneln. Bei Inu Yasha sind es seine Hundeohren.

Zu einem spezifischen Zeitpunkt verwandelt sich ein Hanyō für einen gewissen Zeitraum in einen Menschen. Inu Yasha verwandelt sich immer in der Neumondnacht und wird bei Tagesanbruch wieder zum Hanyō. Naraku hingegen kann sich aus unbekannten Gründen den Zeitpunkt seiner Verwandlung aussuchen, was es ihm ermöglicht, diesen Zeitpunkt vorzubereiten, um nicht verwundbar zu sein. In dieser Zeit setzt Naraku sich normalerweise neu zusammen und wird dadurch stärker, zugleich wird sein Bannkreis jedoch schwächer.

Wenn ein Hanyō zu sterben droht kann es sein, dass er sein Yōkai-Blut das menschliche Blut in seinen Adern überwältigt und er sich in einen Yōkai verwandelt. Dies ist ein Überlebensmodus, der aber oft unliebsame Folgen hat, da der Hanyō sich dann in einer Trance befindet, in der er alles, was sich bewegt, zu töten droht.